Volker Reiches Comic »Strizz« lief von 2002 bis 2010 in der FAZ. Es ist fast nicht zu glauben, dass ein einzelner Mensch – Texter und Zeichner in einem – nahezu täglich eine zehnbildrige Folge vorlegen konnte, die vor Intelligenz nur so sprüht, deren Charaktere nicht nur lustig, sondern auch tief sind (manchmal linst geradezu das Grauen um die nächste tiefenpsychologische Ecke), deren Sprache schön, reichhaltig und gepflegt ist, die sowohl die Tagespolitik als auch philosophische Fragestellungen einbezieht, und auf deren Zeichnungen man auch nach dem zehnten Durchlesen noch neue geistvolle Einzelheiten bemerkt.
All dieses bieten die Streifen um den Büroangestellten Strizz, seinen Chef Leo, seinen philosophiebeschlagenen Neffen Rafael, die Hunde Tassilo und Müller, den Kater Herrn Paul und etliche weitere Charaktere, deren Stamm immer wieder, aber wohldosiert wuchs.
In seinen letzten beiden Jahren erschien der Comic wöchentlich, dafür in Farbe und mit etwas längeren Episoden.
»Strizz«-Bände:
|
|
www.strizz.de