Volker Reiches Comic »Strizz« läuft sei 2002 in der FAZ. Es ist fast nicht zu glauben, dass ein einzelner Mensch – Texter und Zeichner in einem – nahezu täglich eine zehnbildrige Folge vorlegen kann, die vor Intelligenz nur so sprüht, deren Charaktere nicht nur lustig, sondern auch tief sind (manchmal linst geradezu das Grauen um die nächste tiefenpsychologische Ecke), deren Sprache schön, reichhaltig und gepflegt ist, die sowohl die Tagespolitik als auch philosophische Fragestellungen einbezieht, und auf deren Zeichnungen man auch nach dem zehnten Durchlesen noch neue geistvolle Einzelheiten bemerkt.
All dieses bieten die Streifen um den Büroangestellten Strizz, seinen Chef Leo, seinen philosophiebeschlagenen Neffen Rafael, die Hunde Tassilo und Müller, den Kater Herrn Paul und etliche weitere Charaktere, deren Stamm nur sehr wohldosiert wächst.
Ab 2009 ist der Comic auf wöchentliche Erscheinungsweise umgestellt, was sich auch auf die Jahresbände auswirken wird.
www.strizz.de