Mumin ist ganz alleine, bedauert den Verlust von Haus, Geld und Freundin und beschließt, sich zu ertränken. Allerdings schwimmt er zu gut; da begegnet er Mumin-Eheleuten in einem Ruderboot, die dabei sind, traurigen Gedanken an ihren verschollenen Sohn nachhängen. Die beiden nehmen den Frierenden mit nach Hause, wo bald klar wird, dass Eltern und Sohn sich wiedergefunden haben. Sniff wird gleich mit aufgenommen. Der Muminvater langweilt sich immer etwas; als große Fußstapfen gefunden werden, ist er sehr aufgeregt, aber der Verursacher ist nur der harmlose Schnüffel. Bei einer Nachtfahrt auf dem stürmischen Meer finden sie eine Kiste voller hässlicher Wörter, die sie ihrer Erbtante Jenny weiterschicken. Muminvaters Verlangen nach Abenteuer wird so groß, dass er die Muminmutter überredet, mit ihm fortzulaufen und in einer Höhle zu wohnen. Mumin ist natürlich verängstigt, zu allem Überfluss taucht auch noch die empörte Tante auf. Es beginnt ein Wechselspiel: Mumin und Schnüffel versuchen die Tante festzusetzen, und Sniff lässt sie gegen Geld wieder frei. Schließlich holt das kleine Tier namens Schatten Snorkfräulein herbei, welche beginnt, die Verhältnisse zu klären. Die Muminfamilie wird wieder zusammengeführt und die Erbtante besänftigt, indem man ihr sagt, dass man sie gerne hat.
Bemerkungen:
Auch in dieser Folge herrscht noch eine eher reihende Erzählweise vor.
Was zwischen der vorigen und dieser Folge geschehen ist, dass Mumin ohne Geld, Haus und Snorkfräulein ist, wird nicht klar.
Noch weniger klar wird, wann und wie Mumin seine Eltern verloren hatte; es muss eine einigermaßen beträchtliche Zeitspanne gewesen sein: ein Rückblendenbild zeigt Mumin als Kleinstkind.
Das Motiv der melancholisch-abenteuerlustigen Unruhe des Muminvaters in [GM] und [MJ] ist hier schon vorgebildet.