[KM] |
sv. Kometen kommer (1946 als Kometjakten, rev. 1956 als Mumintrollet på Kometjakt, rev. 1968)
de. Komet im Mumintal (Übers.: K.+V. Bandler 1961; B. Kicherer 2001) fi. Muumipeikko ja pyrstötähti en. Comet in Moominland |
In einer Nacht mit starkem Regen nimmt ein Bisam im Haus Zuflucht und verbreitet fortan Weltuntergangsstimmung: ein Komet würde bald einschlagen. Schließlich brechen Mumin und Schnüferl zur Sternwarte in den Einsamen Bergen auf, um den Andeutungen des Bisams auf den Grund zu gehen. Sie reisen auf einem Floß den Fluss entlang und treffen bald den Schnupferich, der am Ufer zeltet. Er weiß ebenfalls von einem gefährlichen Kometen zu berichten und schließt sich der Expedition an. Auf dem Weg finden sie einen Bergspalt, dessen Boden von funkelnden Steinen bedeckt ist – zu Schnüferls Verdruss bewacht von einer Riesenechse. Wieder auf dem Fluss, wird die Gesellschaft über Stromschnellen ins Unterirdische gespült; doch ein Insekten sammelnder Hemul fischt sie durch einen Spalt heraus ans Tageslicht.
Zu Fuß wandern sie ins Gebirge weiter, wo sie nur knapp dem Angriff eines Kondors entgehen und einen goldenen Fußreif finden. Endlich erreichen sie die Sternwarte, und die Wissenschaftler dort verraten den genauen Termin, wann der Komet auf die Erde stürzen wird. Mumin erkundigt sich indes viel interessierter nach der Trägerin des goldenen Fußreifs...
Der Abstieg aus dem Gebirge ist gefährlich. Endlich unten, treffen sie den Hemul wieder, dessen Insektengläser leider von einem Steinschlag zerstört wurden, den die Gruppe oben verursacht hatte. Inzwischen ist der Himmel rot geworden, und die Bäche sind ausgetrocknet. Da hören sie einen Hilferuf: ein Snork beklagt, dass ein fleischfressender Busch seine Schwester auffrisst. Mumin gelingt es, das Snorkfräulein zu befreien und kann ihr überdies den Fußreif wiedergeben. Nun ist die Gesellschaft zu fünft und beschließt, zusammen ins Mumintal zu gehen und in der eingangs entdeckten Höhle Zuflucht zu suchen. Man nimmt sich allerdings noch die Zeit, in einem Laden einen Orden für Mumin zu kaufen und auf ein Tanzfest zu gehen.
Bei ihrer weiteren Wanderung stellen die fünf entsetzt fest, dass das Meer ausgetrocknet ist. Auf Stelzen gehen sie über den offenliegenden Meeresboden, um den Heimweg abzukürzen. Von einem Schiffswrack mit Schatz werden sie leider durch einen Tintenfisch vertrieben.
Als sie endlich wieder das Festland erreicht haben, ist der Komet schon sehr groß am Himmel zu sehen. Alles Volk ist auf der Flucht. Nur ein Briefmarken sammelnder Hemul bemerkt die Gefahr nicht – auch er wird mitgenommen. Heuschreckenschwärme und Sturm erschweren den Heimweg zusätzlich.
Endlich kommen die Wanderer beim Muminhaus an, und das Packen geht los; alles Wichtige wird in die Höhle am Strand geschafft. In letzter Sekunde wird auch noch das Kätzchen gerettet. Tatsächlich kommt der Komet pünktlich. Allerdings schlägt er nicht voll ein, sondern streift die Erde nur: es gibt zwar großen Lärm, doch als man sich endlich wieder aus der Höhle heraustraut, ist die Welt heil geblieben, und auch das Meer ist zurückgekommen.
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