[MI] |
sv. Pappan och havet (1965)
de. Mumins [wundersame] Inselabenteuer (Übers.: D. Bjelfvenstam 1970; B. Kicherer 2003) fi. Muumipappa ja meri en. Moominpappa at Sea |
Es dauert eine ganze Weile, bis überhaupt der Schlüssel gefunden ist und die Familie den Leuchtturm betreten kann. Dann beginnt man sich so gut es geht einzuleben: Die Muminmutter versucht einen Garten anzulegen, Mumin findet geheime Plätze im Gestrüpp und forscht nach den Seepferden, die kleine My stromert für sich herum, und der Muminvater versucht, die Lampe des Leuchtturms in Betrieb zu nehmen sowie die Familie zu versorgen.
Mumin wird allerdings nach einiger Zeit klar, dass es noch einen weiteren Neuankömmling auf der Insel gibt: die Morra ist der Familie auf einer Eisscholle übers Meer gefolgt. Mumin fühlt sich ihr gegenüber mitleidig und leuchtet ihr nachts am Strand mit der Petroleumlampe; dieses wird ein heimliches Ritual zwischen den beiden, doch bleibt die Morra ein bedrohliches Wesen.
Mit der Stimmung des Muminvaters geht es weiter bergab, und langsam wird die Lage selbst für die Muminmutter eine ernsthafte Belastung. Schließlich flieht sie in eine Welt der Kunst: sie bemalt die Innenwände des Leuchtturms. Und während Mumin mit den Seepferden kein Glück hat, befreit er eines Nachts die Morra von ihrer Kälte, als er trotz aufgebrauchten Petroleums an den Strand kommt.
Der Herbst beginnt sich anzukündigen, und eines Tages gibt es einen sehr heftigen Sturm, vor dem Muminvater und Mumin den Fischer vom anderen Inselende retten. Es stellt sich heraus, dass er der vermisste Leuchtturmwärter ist, der die Einsamkeit im Turm nicht mehr ausgehalten hatte, aber nun durch die Anteilnahme der Muminfamilie sein Amt wieder einnehmen kann. Die turbulenten Ereignisse und Begegnungen haben auch dem Muminvater geholfen, sich wieder mehr am Platze zu fühlen.
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